Was wäre, wenn Doctor Strange statt seiner Hände sein Herz verloren hätte? ist die vierte Folge der ersten Staffel von What If...?.
Handlung[]
Stephen Strange holt seine Geliebte Christine Palmer zu einer Dinnerparty ab, doch während der Fahrt an der Küste werden sie in einen Unfall verwickelt. In dieser Zeitlinie kommt Palmer dabei ums Leben und lässt Strange untröstlich zurück. Auf der Suche nach Antworten stößt er schließlich auf die Meister der mystischen Künste und lernt ihre Methoden kennen. Nun verläuft seine Handlung vorerst nahezu genauso, wie auch beim originalen Zeitstrahl. So wird auch hier die Älteste getötet und ebenso erwirbt Strange das Auge von Agamotto und kann dieses benutzen, um Dormammu zu besiegen und seine Realität vor der dunklen Dimension zu retten.
Allerdings wird Strange immer wieder von Palmers Tod heimgesucht und schafft es einfach nicht, der Versuchung, durch die Zeit zu reisen zu widerstehen. Mit Hilfe des Auges reist er zwei Jahre zurück zu dem Zeitpunkt, an dem er Palmer abholt, und versucht mehrmals, Unfälle mit seinem Auto zu vermeiden. Allerdings wird Strange in weitere Unfälle verwickelt, bei denen Palmer immer ums Leben kommt. Entschlossen, das Schicksal seiner Geliebten zu ändern, dreht Strange die Zeit ständig weiter zurück, aber seine Bemühungen sind erfolglos, denn Palmers Ableben lässt sich kein einziges Mal verhindern. Schließlich spricht die Älteste Strange an und teilt ihm mit, dass Palmers Tod ein absoluter Punkt in der Zeit ist, den man nicht auf herkömmliche Weise verändern kann. Sie warnt ihn davor, von dieser Veränderung abzusehen, da dies sonst ein Paradoxon erschaffen würde, bei dem Strange nie zu Doctor Strange geworden wäre, was das unweigerliche Ende seines Universums bedeuten würde.
Strange widersetzt sich der Warnung der Ältesten und verlangt mehr Macht, um den absoluten Punkt zu verändern und Palmer zu retten. Doch als er versucht, das Auge zu benutzen und durch die Zeit zu reisen, greift die Älteste ein und schießt einen Blitz aus dunkler Magie auf Strange ab. Er wacht in einem unbekannten Land und in einer unbekannten Zeit auf. Strange entdeckt einen Tempel und betritt ihn auf der Suche nach Wissen und Macht. Eine Verzauberung lässt ihn tiefer in das Gebäude gelangen, wo er auf O'Bengh trifft, den Bibliothekar der Bücher von Cagliostro. Da Cagliostro in der Theorie wusste, wie man die absoluten Punkte bricht, nutzt Strange seine Bibliothek, um seine Arbeit über temporale Manipulation zu erforschen.
Er erfährt durch die Bücher, dass man, um einen absoluten Punkt brechen zu können, enorme Macht braucht und der Schlüssel zu den benötigten Kräften darin besteht, die Kräfte anderer magischer Lebensformen zu absorbieren. Strange beschwört eine tentakelartige Kreatur und versucht, um ihre Kräfte zu feilschen, aber das feindliche Wesen greift ihn stattdessen an und prügelt ihn bis zur Bewustlosigkeit.
Nachdem Strange wieder erwachte, klärt O'Bengh ihn darüber auf, dass mystische Wesen nicht verhandeln, da ihre Kräfte nicht für die Sterblichen bestimmt sind. Dies veranlasst ihn nun dazu, die Kräfte der verschiedenen Kreaturen, die er beschwört, mit Gewalt zu absorbieren. Während Strange weiter an Macht gewinnt, kann sich der Watcher nicht einmischen, auch, wenn er weiß, dass der Zauberer, dem die Liebe zu seiner verlorenen Flamme zu Kopf gestiegen ist, nun zu einer gewaltigen Bedrohung geworden ist. Strange kann die Kommentare des Beobachters sogar belauschen.
Strange friert sich unterdessen selbst jahrhundertelang in der Zeit ein und bringt immer mehr dämonische Wesen auf die Erde, nur um ihre Seelen und Kräfte an sich zu nehmen. Nachdem er die tentakelartige Kreatur, der er zuerst begegnet war, getötet hat, besucht Strange O'Bengh, der im Sterben liegt, weil er nun alt und gebrechlich ist. O'Bengh lehnt Stranges Hilfe mit dem Auge von Agamotto ab und offenbart ihm, dass es in diesem Universum einen anderen Doktor Strange gibt, der diesen dunklen Pfad nie beschritten und den Tod seiner Geliebten zu akzeptieren gelernt hat. Dieser Strange hatte nämlich darauf verzichtet, das Auge zu benutzen, um die Zeit zurückzudrehen und sich wieder mit Palmer zu vereinigen, weil er beschloss, über ihren Tod hinwegzukommen und weiterhin das Wohl des Universums im Auge zu behalten.
Die Handlungen des dunkleren Strange haben trotzdem dazu geführt, dass die Realität langsam zerbröckelt. Während der andere Strange dabei zuschaut, wird er von einer Vision der Ältesten besucht, die ihm offenbart, dass ihr Blitz aus dunkler Magie Strange in zwei Teile gespalten hat, so dass zwei Zeiten in einem Universum existieren können. Bevor sie verschwindet, verkündet sie, dass der einzige Zauberer, der mächtig genug ist, den dunklen Strange Supreme aufzuhalten, Strange selbst ist. Wong hilft Strange, sich mit einem Zauber zu schützen, bevor dieser entführt und vom dunklen Strange konfrontiert wird, der behauptet, dass die beiden verschmelzen müssen, um Palmer retten zu können.
Strange Supreme bringt Strange zurück zur Absturzstelle, doch dieser weigert sich, seinem dunkleren Ich zu folgen, und warnt ihn, dass die Wiederbelebung Palmers durch die Schaffung eines Paradoxons das Universum zerstören würde. Strange Supreme wird ungeduldig und und greift Strange wütend an, woraufhin es zu einem Kampf kommt, bei dem Strange Supreme immer mehr die Oberhand gewinnt. Stranges Umhang der Levitation opfert sich selbst, um ihm Zeit zur Flucht zu verschaffen. Strange Supreme beschwört eine Illusion von Palmer in einem letzten Versuch, sein alternatives Ich zu verwandeln, aber Strange schafft es, sie zu durchschauen. Dies verschaffte Strange Supreme aber dennoch genug Zeit, den Schutzzauber seines alternativen Ichs nach und nach zu durchbrechen und seine Macht zu nehmen.
Strange Supreme entfesselt eine Kaskade von dunkler Energie, die Palmer von den Toten auferstehen lässt. Allerdings beginnt sie bereits zu verschwinden, als das Universum kollabiert, eine direkte Folge des Paradoxons. Strange Supreme versucht verzweifelt, die Realität intakt zu halten, und bittet den Watcher um Hilfe, doch dieser weigert sich, einzugreifen, da sein Eid ihm nur erlaubt, das Multiversum zu beobachten. So überlässt der Watcher das Universum dem Untergang, und Palmer wird aus dem Universum getilgt, während Strange Supreme hilflos zusieht und für seine rücksichtslosen Taten büßen muss. Am Ende bleibt nur Strange Supreme in einem kristallartigen Gebilde in völliger Einsamkeit und Dunkelheit zurück, da das restliche Universum um ihn nun nicht mehr existiert.
Besetzung[]
- Jeffrey Wright als Uatu/Der Watcher
- Benedict Cumberbatch als Stephen Strange/Doctor Strange Supreme & Stephen Strange/Doctor Strange
- Rachel McAdams als Christine Palmer
- Benedict Wong als Wong
- Tilda Swinton als Ancient One
- Ike Amadi als O'Bengh
- Leslie Bibb als Christine Everhart